BIOGRAFIE

Roger Morelló Ros (Katalonien 1993) ist ein engagierter, ausdrucksstarker und fantasievoller Cellist mit einer immensen Fähigkeit, sich mit anderen zu verbinden, was ihn zu einem Kommunikationskanal macht, der Schöpfer, Kreation und Publikum vereint. Er erschafft Erlebnisse, die seine Leidenschaft, Authentizität und Spontaneität ausstrahlen, die sowohl das Publikum als auch die Veranstalter aus ganz Europa ansprechen. So hat er beispielsweise in der Berliner Philarmonie, dem Beethoven-Saal der Redoute Bonn, dem Parkstad Limburg - Theater Kerkrade, dem Auditorium Pau Casals, dem Josep Carreras Auditorium, dem Palau de la Música Catalana oder der von Gaudí erbauten La Pedrera/Casa Milà in Barcelona, wo er 2018/19 Artist in Residence war, gespielt

Außerdem, wurde er zu wichtigen Festivals eingeladen, u.a. Verbier Festival, Düsseldorf Festival, Orpheo Music Festival, Rheinhessen Musikfestival, Euregio Musikfestival, Musethica International Chamber Music Festival Berlin, Aurora Winter Classic Festival, Echo Festival, MozArte Festival, Bochum Fokus Festival, Impressions Classic Festival und spielte mit bekannten Professoren der Musikhochschulen von Berlin, Weimar, Köln, Wien, San Sebastian, Barcelona, sowie mit Mitgliedern des Michelangelo Streichquartetts und des Artemis Quartetts.

Seine Tätigkeit als Solist führte ihn zu herausragenden Cellokonzerten wie von Vivaldi, C.P.E.Bach, Haydn (Nr. 1, Nr. 2, Sinfonia Concertante), Bruch, Saint-Saëns, Elgar und Tschaikowsky.

Darüber hinaus gewann er zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben wie z.B. Gustav-Mahler-Prize (1.Preis) Brigitte-Kempen Wettbewerb (1. Preis), Manhattan International Music Competition (Silbermedaille), Kammermusikwettbewerb der Musikhochschule Köln (1. Preis), The North International Music Competition (1. Preis), International Music Competition Berlin 2017 (2.preis), usw.

 

Von Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik deckt Roger ein breites Spektrum der Cello-Literatur ab. Sein Engagement für die zeitgenössische Musik zeigt sich in der Zusammenarbeit mit der Komponistin Elisenda Fàbregas, die ihm mehrere Stücke gewidmet hat, sowie in seinen Uraufführungen von Werken von Komponisten wie Johannes Schöllhorn, Francisco Goldschmidt, Joan Magrané,  Marc Migó, Albert Sardà, Benoit Granier, Marilyn Bliss, Debra Kaye, Rain Worthington, Victoria Bond, um nur einige zu nennen.

 

In Spanien studierte er bei Carolina Pineda (Xilòfon Reus & Salou Musikschule), David Blay (Vila-seca Konservatorium) und Prof. Damian Martínez (Musikene — Musikhochschule des Baskenlandes) um dann nach Deutschland zu ziehen, unterstützt durch das Deutschlandstipendium und der Güell-Stiftung absolvierte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Maria Kliegel sein Masterstudium und Konzertexamen mit Auszeichnungen.

Weitere wichtige Persönlichkeiten in ihrer künstlerischen Entwicklung waren Marta Casals, Anthony Spiri, Harald Schoneweg, Benedicte Palko, Andoni Mercero i Megumi Hashiba. Außerdem erhielt er Meisterkurse von Steven Isserlis, Frans Helmerson und Cuarteto Casals, unter vielen anderen.

 

Roger engagiert sich für vielfältige soziale Projekte, um die Welt ein wenig bunter zu gestalten. So ist er nun Ehrenmitglied von Une Clé de Sol pour une Etoile, eine Organisation die benachteiligten Kindern durch Musik hilft. Seine jetzige Förderung durch Yehudi Menuhin LiveMusicNow Köln e.V.  schließt die Teilnahme an Konzerten in sozialen Einrichtungen mit ein. Er war Stipendiat des Deutschen-Musikrates, der New York Woman Composers Association, des GVL-Neustarts, der NRW-Künstlerstipendium, der W.Richard - Dr. Dörken Stiftung und war Gewinner eines Hezekiah Wardwell-Stipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung. Außerdem, wird er oft von das Spanische Nationalradio, das katalanische Radio und der BBC ausgestrahlt.

 

Des Weiteren war er künstlerischer Leiter des Festivals Bach 2 Basics in Málaga (2021), welches auch auf CD aufgenommen wurde. Zukünftige Projekte umfassen eine Einladung zum Verbier Festival 2022, eine CD-Produktion als Solist mit dem Babylon Orchestra Berlin und eine für Cello-Solo mit der Unterstützung von Casals-Stiftung, sein Debüt in Taiwan, Tschechien und Konzerte als Solist in Spanien und Deutschland.

Um die besten Interpretationen zu erschaffen, kombiniert Morelló seine körperlichen, geistigen und emotionalen Fähigkeiten und verwendet die Technik bewusst mit der Verbindung von Methodik und Anstrengung als Vehikel, um die Musik mit der Intonation zu singen, die sie braucht, mit den Farben, die am besten zu ihr passen und mit dem authentischsten Ausdruck. Auf diese Weise wird die mit Morelló auf der Bühne erlebte Emotion vom Bogen des Instruments auf die Sinne des Publikums übertragen. Die Gemeinschaft, die seine Musik hervorbringt, und die Explosion der Farben, die erweckt, machen ihn zu einem kraftvollen Vehikel, das Komponisten eine Stimme gibt und seine Schöpfung, um Seelen zu verklären und die Neugier und das Einfühlungsvermögen des Publikums und der jungen Interpreten zu wecken, die treu seinen Schritten folgen.

Roger Morelló spielt einen Andreas Castagneri (1743) und einen modernen Bogen von Montse Solé (2021).

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